Nürnberg (ots) –
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Nürnberg, beteiligte sich am Mittwoch an bundesweit durchgeführten Kontrollen im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe.
In der Metropolregion Nürnberg standen dabei Depots und Verteilzentren verschiedener Kurierdienste im Fokus.
59 Zöllnerinnen und Zöllner waren im Einsatz und befragten insgesamt 144 Arbeitnehmende zu ihren Arbeitsverhältnissen und nahmen in vier Fällen Geschäftsunterlagenprüfungen bei den betreffenden Unternehmen vor.
„Ziel dieser Maßnahme war die Überprüfung der Einhaltung von Arbeitszeiten und der aktuell geltenden Vergütung des gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 13,90 Euro je Zeitstunde“, so Markus Jeske, Sprecher des Hauptzollamts Nürnberg.
Die Prüfungen des Hauptzollamts ergaben in insgesamt 17 Fällen Unregelmäßigkeiten, die weiter aufgeklärt werden müssen.
Dabei geht es in fünf Fällen um die Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen. In sechs Fällen um illegale Ausländerbeschäftigung, sowie in weiteren sechs Fällen um sonstige Verstöße, wie beispielsweise, die zwingend notwendige Sofortmeldung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Sozialversicherung oder die Mitführungspflicht von Ausweisdokumenten.
„An die durchgeführten Prüfungen schließen sich nun umfangreiche Nachprüfungen an. Die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmenden werden beispielweise mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen“, so Jeske weiter.
Ebenfalls am Mittwoch beteiligte sich der ZOLL mit weiteren fünf Beschäftigen der FKS an einer konzentrierten Aktion mit Schwerpunkt Transportfahrzeuge im Straßenverkehr.
Der Truck Safety und Enforcement Day wurde von der Bayerischen Polizei organisiert und durchgeführt.
Zusatzinformation:
Die FKS führt regelmäßig bundesweite Schwerpunkt- sowie Sonderprüfungen und örtliche Prüftage auf Basis des risikoorientierten Prüfungsansatzes durch.
Diese konzertierten Prüfungen sind ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung und tragen zusätzlich zur flächendeckenden Aufdeckung und Ahndung von Verstößen bei.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Nürnberg
Markus Jeske
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Quelle: ots
