München (ots) –
Im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung in der Kurier-, Express- und Paketdienstleisterbranche am 06.05.2026 hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts München 24 Unternehmen geprüft. Dabei wurden über 85 Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt.
Im Fokus stand die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sowie die Einhaltung des Mindestlohns. Die Zöllnerinnen und Zöllner leiteten bereits fünf Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Nichtmitführens von Ausweispapieren ein. Diese Zahlen können sich noch erhöhen, da sich an die durchgeführten Personenbefragungen umfangreiche Nachprüfungen anschließen.
Die FKS führt regelmäßig bundesweite Schwerpunkt- sowie Sonderprüfungen und örtliche Prüftage auf Basis eines risikoorientierten Prüfungsansatzes durch. Es wird unter Anderem geprüft, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, der Mindestlohn eingehalten wird, Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden, Ausländer über die für eine Aufnahme der Beschäftigung erforderliche Genehmigung bzw. Aufenthaltstitel verfügen oder ggf. sogar ausbeuterische Arbeitsbedingungen, Zwangsarbeit bzw. Menschenhandel im Zusammenhang mit der Beschäftigung vorliegen. Die FKS trägt damit entscheidend zur Sicherung der Sozialsysteme bei und ermöglicht faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen.
Schule beendet – was dann? Wir sind der Zoll in München
Wer sich für den Beruf des Zöllners interessiert, hat am 10.10.2026 die einmalige Chance, sich persönlich vor Ort ein Bild zu machen und sich zu informieren. Dieser Tag steht unter dem Motto „Wir sind der Zoll in München“ und findet in der Landsberger Straße 124 statt, zu dem sich alle Interessierten unter [email protected] anmelden können.
Rückfragen bitte an:
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Thomas Meister
Telefon: 089 – 975 90717
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Quelle: ots
