München (ots) –
In der Nacht auf Donnerstag (6. August) soll ein 44-jähriger Rumäne eine schlafende Frau am Münchner Hauptbahnhof mehrfach unsittlich berührt haben. Rund 14 Stunden später nahmen Bundespolizisten den wohnsitzlosen Tatverdächtigen im Hauptbahnhof fest.
Gegen 2:15 Uhr informierte eine 43-jährige Deutsche die Einsatzleitstelle der Bundespolizeiinspektion München über die Notrufsäule der Bundespolizei am Hauptbahnhof über eine sexuelle Belästigung. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die Frau zuvor auf einer Sitzgelegenheit am Bahnsteig 14/15 geschlafen. Währenddessen soll der 44-Jährige die Frau mehrfach unsittlich berührt haben. Die 43-Jährige signalisierte ihm daraufhin deutlich, dies zu unterlassen.
Eine anschließende Auswertung der Videoaufzeichnungen vom Bahnsteig bestätigte die Schilderungen der Frau. Anhand der Aufnahmen sowie aufgrund eines zurückliegenden Sachverhalts gelang es den Beamten, den zunächst unbekannten Tatverdächtigen zu identifizieren.
Gegen 16:15 Uhr erkannte eine Streife der Bundespolizei den 44-jährigen Rumänen im Münchner Hauptbahnhof wieder und nahm ihn fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 3,3 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde die Vorführung des Wohnsitzlosen beim Haftrichter für den 7. August angeordnet. Nach ärztlicher Feststellung seiner Gewahrsamsfähigkeit wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung.
Hinweis: Seit Juli 2025 steht Reisenden am Bahnsteigkopf der Gleise 22/23 des Münchner Hauptbahnhofs eine Notrufsäule der Bundespolizei zur Verfügung. Über die barrierefrei ausgestattete Stele kann per Knopfdruck direkt Kontakt mit der Einsatzleitstelle der Bundespolizeiinspektion München aufgenommen werden. Von dort können im Bedarfsfall unmittelbar Einsatzkräfte entsandt werden. Die Notrufsäule ergänzt das Sicherheitskonzept während der laufenden Baumaßnahmen am Hauptbahnhof.
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Sina Dietsch
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polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
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gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
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1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
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