Bundespolizeidirektion München: Bundespolizeiinspektion Freilassing stoppt illegale Aktivitäten: Waffen, Drogen und Einreiseverstöße bei Wochenendkontrollen festgestellt

Freilassing (ots) –

Freilassing – Am Freitag (20. Februar) wurde an der Saalbrücke in Freilassing ein 35-jähriger deutscher Staatsangehöriger als Fahrer eines PKW mit deutscher Zulassung kontrolliert. Im Kofferraum seines Fahrzeugs fanden die Beamten eine Druckluftpistole ohne Prüfzeichen. Die Waffe wurde sichergestellt und der 35-Jährige wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.

Einen Tag später, am Samstag (21. Februar) wurde an der Kontrollstelle auf der A8 im Rahmen einer Einreisekontrolle ein Fahrzeug mit rumänischer Zulassung überprüft. Das Fahrzeug war mit sechs rumänischen Staatsbürgern besetzt, von denen fünf der Insassen gültige rumänische Identitätskarten vorlegten. Ein 25-jähriger konnte lediglich ein Foto seiner Identitätskarte auf seinem Mobiltelefon zeigen. Bei der Fahrzeugdurchsuchung fanden die Beamten mehrere Gegenstände, die auf die geplante Begehung von Eigentumsdelikten hinwiesen. U.a. wurde auch ein Paar Schuhe aufgefunden, deren Profil – vermutlich um keine entsprechenden Spuren zu hinterlassen – manipuliert waren. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass vier der Insassen in Deutschland bereits, auch in der jüngeren Vergangenheit mehrfach wegen Diebstahls, Hausfriedensbruchs und Bandendiebstahls in Erscheinung getreten waren. Eine Auswertung der mitgeführten Mobiltelefone ergab zudem Hinweise auf die Planung von möglichen illegalen Aktivitäten in Frankreich und Deutschland. Aufgrund dieser Umstände wurde die Einreise der Personen verweigert und die Männer nach Österreich zurückgewiesen.

Am Sonntag (22. Februar) wurde ein 65-jähriger deutscher Staatsangehöriger in einem Fernverkehrszug überprüft. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bayreuth vor, der aufgrund seiner Verurteilung wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen erlassen worden war. Zudem bestand noch ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Deggendorf wegen des Erschleichens von Leistungen. Die Geldstrafe in Höhe von 900,00 EUR konnte der 65-Jährige nicht begleichen. Der Mann wurde daher in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt eingewiesen.

Am gleichen Tag wurde im Zuge einer weiteren Kontrolle ein 35-jähriger Staatsangehöriger aus Bangladesch bei einer grenzpolizeilichen Einreisekontrolle im Zug am Bahnhof Freilassing überprüft. Der Mann konnte keine gültigen Ausweisdokumente vorlegen und zeigte lediglich ein Foto seines bangladeschischen Reisepasses vor. Eine fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass der Mann bereits im Jahr 2019 abgeschoben worden war und ein Einreise- sowie Aufenthaltsverbot bis zum Frühjahr 2022 erhalten hatte. Bei der Durchsuchung wurden zudem 40 Tabletten Zolium sowie 230 Tabletten Sizodom sichergestellt, was den Verdacht auf Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Arzneimittelgesetz aufwarf. Nach Beendigung der strafrechtlichen Maßnahmen wurde der Mann nach Österreich zurückgewiesen.

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