Bundespolizeidirektion München: Haft statt Weiterreise: Bundespolizei Freilassing nimmt zwei Männer fest

Freilassing (ots) –

Am Dienstagvormittag (24. Februar) hat die Bundespolizei am Bahnhof Mühldorf einen 42-jährigen Mann mit russischer Staatsangehörigkeit festgestellt, der in einem Regionalzug unterwegs war. Bei der Kontrolle wies sich der Mann mit einem russischen Reisepass aus. Einen erforderlichen Aufenthaltstitel oder ein Visum konnte er jedoch nicht vorlegen. Gegen ihn besteht daher der Verdacht der unerlaubten Einreise sowie des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland. Der 42-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Zur Sicherung der Zurückweisung nach Kroatien im Dublin-Verfahren wurde er einem Richter vorgeführt und anschließend in eine Abschiebehafteinrichtung eingeliefert.

Am selben Tag hat die Bundespolizei im Rahmen einer Kontrolle am Bahnhof Freilassing einen 48-jährigen staatenlosen Mann festgenommen. Der Mann wurde gegen Mittag in einem Fernverkehrszug überprüft. Er legte einen lettischen Fremdenpass vor, konnte jedoch weder ein Visum noch einen gültigen Aufenthaltstitel vorweisen. Ein anschließender Datenabgleich ergab mehrere Fahndungsausschreibungen zur Festnahme durch das Ausländeramt Erding sowie die Zentralen Ausländerbehörden in Zirndorf und Oberbayern München. Nach den vorliegenden Erkenntnissen war der Mann erst Anfang des Jahres durch die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt, nach Lettland abgeschoben worden. Gegen ihn besteht ein gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot, befristet bis Mai 2033. Die Beamten nahmen den 48-Jährigen wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise trotz bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots vorläufig fest und verbrachten ihn zur weiteren Bearbeitung zur Bundespolizeiinspektion Freilassing. Der Mann wurde am selben Tag einem Richter vorgeführt welcher die beantragte Untersuchungshaft bestätigte. Der Mann wurde in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt gebracht.

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