Bundespolizeidirektion München: Frisch aus der Haft: 43-Jähriger greift Bundespolizisten an // Haftrichtervorführung am Mittwoch

München (ots) –

Am Dienstagnachmittag (27. Oktober) sorgte ein 43-Jähriger in der Bahnhofsmission am Münchner Hauptbahnhof für einen Polizeieinsatz. Er verhielt sich aggressiv, griff Bundespolizisten an und leistete mehrfach Widerstand. Erst wenige Stunden zuvor war er aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden.

Gegen 15:30 Uhr hielt sich ein 43-jähriger polnischer Staatsangehöriger in der Bahnhofsmission am Hauptbahnhof München auf und fiel durch aggressives Verhalten auf. Er ignorierte zudem die Aufforderung, die Hilfseinrichtung zu verlassen.

Bereits vor dem Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten entfernte er sich, tauchte jedoch wenig später erneut auf und beschimpfte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Gegen die anschließenden polizeilichen Maßnahmen leistete er Widerstand und griff die Beamten mit Kopfstößen tätlich an. Die Bundespolizisten fesselten den 43-Jährigen daraufhin. Die Beamten blieben unverletzt.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,18 Promille.

Im weiteren Verlauf reagierte der Mann nicht mehr auf die Ansprache der Beamten. Der Rettungsdienst behandelte ihn und brachte ihn – in Begleitung einer Streife der Bundespolizei – in ein Münchner Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft München I ordnete eine Blutentnahme an und setzte für Mittwoch, den 28. Oktober, eine Vorführung beim Haftrichter fest. Im Anschluss überstellten Bundespolizisten ihn der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Währenddessen leistete der Beschuldigte erneut Widerstand, beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte.

Der in Deutschland wohnsitzlose Mann war erst wenige Stunden zuvor aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung und Bedrohung.

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