DPolG Bayern: „Wer die Realität sehen will, muss diese auch erfassen und analysieren!“

München (ots) –

Auch der Landesverband Bayern der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) unterstützt die Initiative des NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), dass in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) künftig Mehrfachstaatsangehörigkeiten von Tatverdächtigen gesondert
ausgewiesen werden. Transparenz in der Kriminalitätsstatistik ist
grundsätzlich wichtig – auch die Erfassung von
Mehrfachstaatsangehörigkeiten kann helfen, kriminalistische Phänomene besser zu verstehen.

Die Erfassung kann ein realistischeres Lagebild liefern, insbesondere bei Kriminalitätsformen mit internationalem Bezug.
Das stärkt auch die Prävention und ist wichtig für strategische Entscheidungen.
Denn in der Präventionsarbeit gilt der Grundsatz: wer Ursachen verstehen will, braucht differenzierte Daten. Das hilft, soziale oder integrationspolitische Defizite besser zu erkennen.

Es müssen aber noch mehr Bundesländer nachziehen, nur dann sind einheitliche Standards für die PKS möglich. Das verhindert auch neue verzerrte Debatten. Deshalb ist eine bundeseinheitliche Erfassung sinnvoll, statt wieder ein Flickenteppich einzelner Länder.

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