München (ots) –
Samstag, 23. Mai 2026; 22.10 Uhr – Kleinbrand in Kirche sorgt für massive Verrauchung Preysingstraße (Haidhausen)
Am späten Samstagabend ist es in Haidhausen zu einer starken Verrauchung der evangelischen Kirche gekommen. Diese wurde durch einen Kleinbrand in der Toilette verursacht.
Um 22.10 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle der Stadt München die Feuerwehr wegen einer Rauchentwicklung in der Kirche in der Preysingstraße. Die zuerst eintreffenden Einheiten bestätigten sofort eine starke Rauchausbreitung im Gebäude und begannen mit dem Aufbau einer Löschleitung. Dies gestaltete sich schwieriger als üblich, da die Einsatzkräfte sehr beengte Verhältnisse vorfanden.
Mit insgesamt drei Trupps unter schwerem Atemschutz und einem C-Hohlstrahlrohr konnte ein Kleinbrand, der die Rauchentwicklung verursachte, lokalisiert und gelöscht werden. Eine großflächige Durchsuchung der Kirche ergab, dass sich keine Personen im Gebäude befanden.
Um den Rauch aus dem Gebäude zu entfernen, wurde zudem gegen 22.20 Uhr ein Großlüfter nachgefordert. Dieser half dabei, den Rauch aus dem weiträumigen Kirchenbau erfolgreich zu entfernen. Dadurch konnten die letzten Einsatzkräfte gegen 0.15 Uhr die Einsatzstelle wieder verlassen.
Zur Brandursache ermittelt die Polizei. Über die Höhe der Schadenssumme liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.
Sonntag, 24. Mai 2026; 15.59 Uhr – Unklare Rauchentwicklung im Dachbereich fordert die Einsatzkräfte Schneeglöckchenstraße (Fasanerie)
Zu einem Brand in der Dachisolierung unterhalb einer Solarthermieanlage ist es am Sonntagnachmittag an einem Wohnhaus in der Schneeglöckchenstraße gekommen.
Die Integrierte Leitstelle alarmierte um 15.59 Uhr die Feuerwehr München wegen einer Rauchentwicklung im Dachbereich im Stadtviertel Fasanerie. Der Mitteiler war der Nachbar des betroffenen Einfamilienhauses.
Um die Ursache der Rauchentwicklung zu ermitteln, begab sich ein Trupp unter Atemschutz mit der Drehleiter auf das Dach. Ein weiterer Trupp ging im Inneren des Gebäudes bis zum Dachgeschoss vor. Die Einsatzkräfte auf dem Dach entfernten drei Solarthermiemodule und öffneten die darunterliegende Dachhaut. Schließlich entdeckten die Einheiten den Brandherd in der Isolierung unter dem Dach, entfernten diese großflächig und löschten das Brandgut ab.
Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Daten vor. Die Einsatzstelle konnte gegen 18.00 Uhr wieder den Eigentümern übergeben werden.
(plo)
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